Pottkast Euducation startet Mitte Februar

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Ab Mitte Februar werden der Karsten Lucke und ich ein eigenes Pottkast zusammenschwurbeln. Es wird um vieles gehen: Um politische Bildung, um Höhen und Tiefen, um Europa. Der Titel des Pottkast “EUducation” liegt da nahe.

Vielleicht werden wir auch mal abrechnen. Hier und da. Schonungslos. Mit der Bürokratie. Miteinander. Mit Idioten. Mit Euch? Wer weiß? Vieles ist möglich…

Das Abo dann in diesem iTunes und auch an einigen anderen Orten im Netz – wir halten Euch auf dem Laufenden.

Der Gelehrte!

Aus der Reihe “Das hat sich noch immer keiner hinter die Ohren geschrieben!”: Der Schelm Nasreddin Hodscha (“Der Gelehrte”)

“Ein Bauer, der nicht lesen konnte, brachte Nasreddin Hodscha einen Brief und bat ihn, diesen vorzulesen. Doch der Hodscha beschied ihn: “Die Handschrift ist so schlecht, dass ich den Brief nicht lesen kann.”

Da wurde der Bauer böse und sagte: “Du trägst den Turban des Gelehrten und kannst noch nicht einmal einen Brief lesen!”

Da setzte der Hodscha seinen Turban ab, legte ihn vor sich hin und meinte: “Wenn du denkst, dass jeder, der einen Turban trägt, ein Gelehrter ist, dann setz du ihn auf und lies den Brief vor!”

Borders – klein(st)er europäischer Kunstwettebewerb startet heute!

Borders“Borders” heißt der wahrscheinlich kleinste europäische Kunstwettbewerb aller Zeiten. Es geht um Grenzen, Mauern, Europa, Fremdheit, Gemeinschaft etc. – kurz gesagt: Alles was uns derzeit beschäftigt. Und es gibt was zu gewinnen. 1000 € Preisgeld – immerhin. Wer Lust hat kann bis Ende März Projekte (Audio, Audiovisuell, visuell) einreichen. Hier geht’s zum Blog mit den wichtigsten Infos. Und hier der Flyer mit den wichtigsten Informationen:

Jahresrückblick @amsellen – Bilder aus 2014

Anlässlich des jährlichen Kamera-Photo-Sturzes. Ein Rückblick auf das Jahr 2014 (leider eher ab Juli). Es ist einfach zuviel passiert und wenn viel passiert, dann müssen MBs und GBs freigeräumt werden – hier also nur Bildgedöns ab der Mitte des Jahres – ein kleines Best Of. Auch auf Sitedrop übrigens.

Phonehenge Bild-Doku released!

Es hat 3 Wochen gedauert und jetzt ist – nach dem Live-Doku-Blog – auch der Bildband erschienen. Hier gibt es jetzt die digitale Variante. Die Print-Version ist natürlich noch ein ganzes Stück geiler. Der Bildband ist der Versuch, die Verbindung von kultureller und politischer Bildung zu visualisieren. Sollte Euch das Projekt tatsächlich so sehr interessieren, dass Ihr den Bildband gerne hättet, dann könnt ihr euch gerne melden.

Der Transhumanismus, die schöne neue Welt und was sie mit der Bildung zu tun hat.

“Wir gebieten über unser Begreifen, unsern Antrieb zum Handeln, unser Begehren und Meiden, und, mit einem Wort, über alles, was von uns ausgeht; nicht gebieten wir über unseren Körper […]” (Epiktet)

Die Frage nach der Art und Weise wie sich Bildung verändert ist seit jeher eng verknüpft mit der Frage nach gesellschaftlichen Veränderungen und welche Bedürfnisse diese Gesellschaft entwickelt. Mit einem sozialen Strukturwandel geht immer auch eine Veränderung des Menschenbildes einher. Und für gewöhnlich manifestiert sich ein Menschenbild immer auch in der Vorstellung und Umsetzung von Bildung. Nicht umsonst entbrennen in regelmäßigen Abständen heftige Diskussionen an den Inhalten von Lehrmitteln und den damit verbundenen Weltsichten. So zeigt der Streit in der schulischen Religionslehre und den Naturwissenschaften, dass die grundlegende Abkehr von einem theistischen Weltbild, das die Welt Jahrhunderte lang geprägt hat, grundsätzlich denkbar scheint.

Wenn wir uns also Gedanken über eine nachhaltige Bildung im 21. Jahrhundert machen, dann muss uns das gegenwärtige Menschenbild ebenso interessieren wie die Entwicklung des zukünftigen. Aus dieser Tatsache folgt fast schon zwangsläufig das Phänomen des Transhumanismus. Die philosophische Disziplin “Transhumanismus” ist wahrscheinlich fast so alt wie der Mensch selbst und beschäftigt sich ganz grundsätzlich mit allem was unter dem Begriff “Fortschritt” zu finden ist. Der Terminus “Transhumanismus” fällt das erste Mal in Julian Huxleys Werk New Bottles for New Wine:

We shall start from new premises. … The human species can, if it wishes, transcend itself — not just sporadically, an individual here in one way, an individual there in another way, but in its entirety, as a transhumanity.

In der Folge wird der Begriff von Robert Ettinger und FM-2030 verwendet und präzisiert:

Transhumane sind die erste Manifestation einer neuen Art von evolutionären Wesen. Sie ähneln darin den ersten Hominiden, die vor vielen Millionen Jahren die Bäume verließen und begannen sich umzuschauen. Transhumane haben nicht notwendigerweise das Ziel, die Evolution höherer Lebensformen zu beschleunigen. Viele von ihnen sind sich ihrer Rolle als Übergangsform der Evolution gar nicht bewusst.

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Phonehenge Pressetexte

 

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