Die Verderbtheit der Jugend

Weil man sich diese Frage eben doch – hinter vorgehaltener Hand – stellt… ab und zu.

Die Jugend liebt heute den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwätzt, wo sie arbeiten sollte. Sie widerspricht ihren Eltern und tyrannisiert ihre Lehrer. (Sokrates 400 v.Chr.)

Das, was gewesen, ist das, was sein wird; und das, was geschehen, ist das, was geschehen wird. Und es ist gar nichts Neues unter der Sonne. (‭Prediger‬ ‭1‬:‭9‬ ELB)

Panta5 – Street Art Magazine (Das politische in der Kunst)

Heute auf issuu drüber gestolpert: Panta Street Art Magazine. In dieser Ausgabe geht es sehr politisch zu. Inklusive einer Reportage über  das Künstler-Duo Herakut. Absolute Leseempfehlung.

 

Pottkast “Bildungsalltag 1″ ist online. Thema: Die Bundeszentrale für politische Bildung

Foto 06.02.15 16 01 46Ein kritisches Gespräch über die Erfahrungen mit dem größten Fördergeber der “think europe”Jugendbildung des Europahaus Marienberg: Die Bundeszentrale für politische Bildung BpB

Schonungslos wird die Bundeszentrale mit Lob und Kritik überhäuft. Ein Blick hinter die Kulissen des ganz normalen Bildungswahnsinns. Zu Anfang ein kurzer Überblick über die BpB und ihre Aufgaben. Zur Mitte dreht sich das Gespräch um die ganz subjektiven Erfahrungen mit der Bundeszentrale für politische Bildung (Regelförderung, Sonderförderung, Tagungsbeobachtung, Richtlinien etc.).

Hier geht es zum Pottkast.

“EUducation” 002 und ein Nachtrag zu der Folge “Schein und Sein”

Foto 05.02.15 10 41 38Gestern haben wir die zweite Folge unseres Pottkast ins Netz gesprochen. Thema: “Schein und Sein in Politik und Bildung“. Einige Aspekte haben wir berührt, andere sind mir erst später im Auto auf der Heimfahrt eingefallen – wie das häufig so ist (besonders wenn man so eine Episode nicht skriptet.

Also hört euch die Folge HIER an und ergänzt das Gesagte um diesen Nachtrag:

1. Die Diktatur des “man” (Heidegger): Man trägt dies und nicht das, zu diesem oder jenem Anlass. Als Politiker trägt man Anzug und Krawatte. Als politischer Bildner trägt man Jeans und Turnschuhe. Als Schüler/in trägt man Hollister und Chucks usw. – keine neue Idee, geht aber weiter als das Konzept “Gruppenzwang”.

2. Zu der Uniformierung von Politikern: Führt die Diktatur des “man” zu einer Vereinheitlichung des Denkens und Redens. “”Die” (Politiker) sind doch alle gleich.” Das sind sie äußerlich in der Tat. Ob einer von der SPD oder der CDU kommt, das ist äußerlich nicht erkennbar. Personen in Regierungsverantwortung sind rein optisch völlig austauschbar und zwar in einem Maße, dass auch die Frage nach der Differenzierung von Inhalten aufwirft. Wenn sich Menschen uniformieren, dann weil sie sich einer gemeinsamen Sache verschrieben haben – dasselbe wollen und vllt. auch noch dasselbe denken. So sind wir sozialisiert. Eingedenk dieser Tatsache scheint es wenig verwunderlich, dass ein einheitliches Äußeres auch mit einer Vereinheitlichung von Inhalten einhergeht.

3. 2005 führte die NBA einen Dresscode für alle Spieler ein. Nach diesem Dresscode müssen Spieler vor und nach dem Spiel in einem angemessenen Outfit erscheinen. Aus meiner Sicht völlig zurecht wurde diese Regel als “Slap against black american culture” gewertet. Das konservative WEIßE Äußere wurde vorrangig verordnet, weil Schwarze Profis im Basketball sich häufig nahe der Hip-Hop Kultur verorten – eine Kultur die dem konservativen Weißen Amerika besonders suspekt ist, weil sie in dieser Kultur (zurecht) die Unterwanderung des Status “White Supremacy” fürchten. In diesem Falle wird Kleidung zu einer Ausübung von Macht und einer Form der Repression.

4. Vielleicht muss man vor dem Hintergrund dieser ganzen Diskussionen auch noch einmal über “Schuluniformen” sprechen… aber das kann man auch wann anders tun.

Pottkast “EUducation” gestartet!

Gestern ist das erste Intro-Pottkast “EUducation” online gegangen. In Zukunft werden der Karsten Lucke und ich regelmäßig zu Themen rund um (politische) Bildung sprechen. In den nächsten Episoden werden Themen wie “OER in der politischen Bildung”, “politische vs. kulturelle Bildung” und “die Messbarkeit von non-formaler Bildung” besprochen. Hier geht es zu der gestrigen Episode “Auftaktveranstaltung“.

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Pottkast Euducation startet Mitte Februar

Logo handgemacht

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Ab Mitte Februar werden der Karsten Lucke und ich ein eigenes Pottkast zusammenschwurbeln. Es wird um vieles gehen: Um politische Bildung, um Höhen und Tiefen, um Europa. Der Titel des Pottkast “EUducation” liegt da nahe.

Vielleicht werden wir auch mal abrechnen. Hier und da. Schonungslos. Mit der Bürokratie. Miteinander. Mit Idioten. Mit Euch? Wer weiß? Vieles ist möglich…

Das Abo dann in diesem iTunes und auch an einigen anderen Orten im Netz – wir halten Euch auf dem Laufenden.

Der Gelehrte!

Aus der Reihe “Das hat sich noch immer keiner hinter die Ohren geschrieben!”: Der Schelm Nasreddin Hodscha (“Der Gelehrte”)

“Ein Bauer, der nicht lesen konnte, brachte Nasreddin Hodscha einen Brief und bat ihn, diesen vorzulesen. Doch der Hodscha beschied ihn: “Die Handschrift ist so schlecht, dass ich den Brief nicht lesen kann.”

Da wurde der Bauer böse und sagte: “Du trägst den Turban des Gelehrten und kannst noch nicht einmal einen Brief lesen!”

Da setzte der Hodscha seinen Turban ab, legte ihn vor sich hin und meinte: “Wenn du denkst, dass jeder, der einen Turban trägt, ein Gelehrter ist, dann setz du ihn auf und lies den Brief vor!”

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