Das Wahlprogramm der AFD RLP (Kurzfassung) als Wortwolke

Schwerpunkte erkennbar? Die Frage in unserem Bildungsprojekt: “Lassen sich aus dem Parteiprogramm der AFD rechte Tendenzen ableiten?”. Welche Worte werden verwendet? Warum? Im Seminar werden diese Fragen gestellt. Und Blogs (z.B. Kattascha) werden gelesen. Meinungsbildung?! Eigenverantwortung?! Auf jeden Fall.

Cloud 4

Videodoku zu unserem Projekt “Gegen die Wand!”

Neu reingekommen: Die Video-Doku zu unserem Projekt “Gegen die Wand – Farben und Formen der Freiheit“. Sehr sehr gut geworden. Sowas kann passieren, wenn man Jugendlichen freie Hand lässt.

Colors and Shapes of Freedom – Der Bildband zu unserem internationalen Jugendprojekt ist da.

Nach dem Projekt ist vor dem Bildband. Wir haben darauf gewartet und nun ist das Ding zu unserem Projekt “Colors and Shapes of Freedom) da. Zusätzlich zu unserem Blog ist dieser Bildband dann auch noch hübschfein gelayoutet (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unseren herausragenden Medienmenschen Lukas Ullrich).

Kulturelle meets politische Bildung: 54 junge Menschen aus 5 Ländern haben sich eine Woche lang an der EU abgearbeitet und ihre Ideen, Kritik und Aussichten auf rotierenden “Papppixelwänden” visualisiert. Seht her…

Zombieland Europe (Juni 2016) – Anmeldung zum internationalen Projekt ab sofort möglich.

Zombieland EuropeDas Ding ist eine Ansage! Zombieland! Vom 05.06-12.06.2016 im Europahaus Marienberg. Es wird groß und eklig und philosophisch. Zombie-Theorie gibt es schon ein paar Tage. Wir werden uns diese und neue Ideen und Bilder auf die Festplatte schaffen und damit kreative Dinge entstehen lassen. Zombies in Europa? In der EU? Ist die Zombie-Apokalypse nicht schon längst Realität? Schaut euch um… wer will eigentlich nicht euer Hirn fressen? Medien, Politik, “Kultur”? Denkt ihr selbst oder werdet ihr gedacht? Lebt ihr selbst oder werdet ihr gelebt?

Also: Wenn Eure (Groß-)Eltern noch ein “schönes” Weihnachtsgeschenk für euch suchen… packt Eure Nerf-Guns ein und betretet mit uns Zombieland. Hier findet ihr Programm und Anmeldeschein. Wir haben 8 deutsche Plätze in diesem Projekt zu vergeben. Wer zuerst kommt, darf auch zuerst mit Untoten spielen.

 

“Das hat Hauptstadtformat!” – Unser Projekt “Phonehenge” erhält Auszeichnung vom Bundesverband der Jugendkunstschulen

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Unser Projekt “Phonehenge – A communication Metaphor” wurde vom Bundesverband der Jugendkunstschulen ausgezeichnet. Das Projekt wurde von uns unter dem Label der europäischen Jugendbildung “think europe” entwickelt und in Kooperation mit der Jugendkunstschule in Altenkirchen umgesetzt. Hier der Laudatio-O-Ton:

Lieber Herr Sellen, lieber Herr Weigend, liebe Preisträger, sehr geehrte Damen und

Herren,

„Phonehenge. A Communication Metaphor” der Jugendkunstschule Altenkirchen und des

Europahauses Marienberg verbindet kulturelle und politische Bildung mit multilateralem

Jugendaustausch sowie die aktuellen Themen Kommunikation und Europa und schafft auf

diese Weise eine einzigartige Installation für den öffentlichen Raum. Der zweite Preis des

Bundeswettbewerbs „Rauskommen! Der Jugendkunstschuleffekt“ geht an eine innovative

und partizipative Projektidee mit beeindruckender künstlerischer Qualität.

Im Internet kursieren aktuell Bilder, die die drei größten Ängste unserer Zeit in drei

einfachen Icons darstellen: schlechter WLAN-Empfang, lange Ladezeiten und niedriger

Akku-Status. Digitale Kommunikation ist in unserem Alltag selbstverständlich geworden

und dennoch sind wir in so vielen Situationen nicht in der Lage richtig zu kommunizieren.

Das Thema betrifft uns alle, doch viel zu häufig teilen, sharen, liken, posten, texten und

mailen wir ohne wirklich darüber nachzudenken was wir und mit wem wir es teilen.

Mit! „Phonehenge. A Communication Metaphor” ist eine großartige Auseinandersetzung

mit dem Thema Kommunikation gelungen: Die neugestalteten Telefonzellen sind

gleichzeitig Medium und Metapher der künstlerischen Auseinandersetzung. Entstanden

sind unter anderem eine überdimensionale Mailbox, eine Gefängniszelle mit freiem

WLAN-Zugang und eine Datenkrake, die die Frage stellt, welche Inhalte man mit der

ganzen Welt teilen möchte.

Für mich ist in meinem Alltag auch Europa selbstverständlich geworden bzw. es ist immer

selbstverständlich gewesen. Wenn man mich und meine Altersgenossen fragt, was

Europa ausmacht, dann wird man als Antwort oft: „offene Grenzen“ bekommen. Denn das

war für meine Generation, so lange wir uns erinnern können, eine Selbstverständlichkeit,

die jedoch, wie man in den letzten Tagen merkt, gar nicht so selbstverständlich ist. In

Zeiten, in denen Grenzen in Europa wieder kontrolliert und geschlossen werden, ist es

umso wichtiger, dass junge Menschen, sich begegnen und sich darüber austauschen

können, was Europa für sie eigentlich bedeutet.

Über „Phonehenge. A Communication Metaphor” sagte eine Teilnehmerin: „Über die Tage

entwickelte sich die Arbeitsatmosphäre und die Gemeinschaft zu einem solchen Zustand

und einer Intensität, die ich zuvor niemals erfahren habe. Wenn es das ist, was Europa

uns eröffnet, dann möchte ich Teil davon sein!“

Wenn ein Projekt dieses Bewusstsein bei Jugendlichen erzeugen kann, ist das vielleicht

der größte Erfolg, den kulturelle Bildung für ein gemeinschaftliches Europa überhaupt

erzielen kann. „Phonehenge. A Communication Metaphor“ hat Raum für

Auseinandersetzung, Begegnung, Gestaltung und Identität geschaffen. 58 Jugendliche

aus Polen, Tschechien, Slowenien, Frankreich und Deutschland sind sich begegnet. Es

wurde nicht nur über die politischen, kulturellen und sozialen Begebenheiten Europas

geredet, sondern durch die Begegnungen untereinander erlebbar gemacht. In

Diskussionen und kurzen Vorträgen wurden aktuelle europäischen Fragen thematisiert, in

der Arbeit miteinander musste konkret damit umgegangen werden.

Und noch ein Punkt ist wichtig. Die fertigen Objekte bilden eine innovative und

beeindruckende Installation für den öffentlichen Raum. Die zwölf ehemaligen

Telefonhäuschen – analog zu den zwölf Sternen der Europäischen Flagge – stehen nun in

Altenkirchen und Marienberg. Durch die Ausstattung mit Twitter-Accounts laden diese

„metaphorischen Kommunikationsobjekte“ Passanten zur Interaktion ein. Sie können

dadurch Teil der Installation werden.

„Phonehenge. A Communication Metaphor“ zeigt eindrucksvoll, wie gut es gelingen kann,

kulturelle und politische Bildung durch Anknüpfung an die Lebenswirklichkeit von

Jugendlichen miteinander zu verbinden, und gleichzeitig Europäische Begegnung zu

schaffen. Die Jugendkunstschule Altenkirchen, das Europahaus Marienberg und die

Jugendlichen aus 5 Europäischen Ländern sind rausgekommen, indem sie Themen auf

eine Art und Weise angegangen sind, die man auf den ersten Blick in einer Stadt im

tiefsten Westerwald mit 6300 Einwohnern für ungewöhnlich halten mag. Der letzte Satz

auf der Urkunde der Bundesjugendministerin lautet: „Das hat Hauptstadtformat“.

@Telekom_hilft Hoax – erleben was verbindet…

Jetzt kann man es ja sagen… es war ein Pixel-Spaß und das Social-Media-Twitter-Team ist damit souverän umgegangen. Schade eigentlich.

Hier die Reaktion der Telekom:

Hier die Entstehungsgeschichte

 

 

Papppixelwände, Borderlands und Monsterzeiten – eine kurze Projektrückschau

 

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Foto „#zeitdermonster“ von Anselm Maria Sellen unter CC BY 4.0.

Zurück im richtigen Leben. Das Projekt #Zeitdermonster ist gestern zu Ende gegangen (Projektbeschreibung HIER). Wir haben das Internat Louisenlund mit lachenden und weinenden Augen verlassen.

Zusammen mit 18 Stipendiat/innen des Grips-Programms haben wir eine Woche lang zu dem großen Thema “Aufbruch” gearbeitet und sind in eine kreative Auseinandersetzung gegangen. Dabei haben wir alle Medien der Kunst gezogen und haben mit Action geboundet und auf einer rotierenden Papppixelwand Streetart mit digitalem Design kombiniert.

Es war ein großes Privileg, mit (diesen) Menschen zu arbeiten! Was für eine Leidenschaft und ein Willen sich in dieses Projekt zu investieren und sich darin aufzulösen… Und am Ende die Erkenntnis, dass man etwas mit den eigenen Händen geschaffen hat – das die eigenen Gedanken sich ein wenig so manifestieren, wie man sie im Ursprung mal gedacht hat.

Ich kann immer noch nicht glauben, dass wir mit dieser völlig abgefahrenen Art von Bildung tatsächlich Geld verdienen dürfen – noch so ein Privileg, das mich sehr dankbar macht.

Mein großer Dank auch an das Team: “Kleinlaut” aka Lukas Ullrich und an Petra Bäumer. Wir haben uns die Abende und Nächte um die Ohren geschlagen, waren fiese kreativ und haben das Ding durchgezogen. Ich bin stolz auf uns (ALLE). Demnächst wird es wahrscheinlich noch einen EUducation Pottkast zu dieser Woche, der ausgefuchsten Methodik bzw. Konzeption und dem ganzen Dahinter geben. Hier erstmal ein paar visuelle Eindrücke von einer großartigen Woche:

 

 

 

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