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Nachlese und Vorausschau #bensberg12

Das Bensberg Blog im Screenshot

Die Bensberger Gespräche waren, wenigstens aus der Sicht des Social Media Teams, ein großer Erfolg. Zusammen mit Teilnehmer/innen aus dem militärischen und zivilen Bereich haben wir digitalmedialisiert und sind am Ende ziemlich geschafft, aber zufrieden nach Hause gefahren. In den 3 Tagen haben die 100 Teilnehmer/innen der Konferenz 379 Artikel gepostet. Der RSS Aggregator (der aussieht wie ein Blog) hat die Kommunikationskanäle (Audioboo, Youtube, Twitter, Facebook, Flickr) der Tagung abgesaugt und zuverlässig in Postform umgegossen.Für ein Publikum, dass mit diesen Dingen zuvor eher wenig zu tun hatte, war es ein beachtlicher digitaler Aufwand, der da betrieben wurde. Auch wegen des thematischen Schwerpunktes der Tagung „Umbruch in Nordafrika: Demokratische Erneuerung und Social Media“ war die digitale Vorder- und Hintergrundbetreuung der Tagung absolut angebracht und sinnvoll. Wenn ein Jan-Hinrik Schmidt, oder eine Anita Breuer auf dem Podium über die Rolle von Facebook, Twitter und Co. sprechen, dann macht es Sinn diese Dienste am Abend zuvor, einmal eingehend kennengelernt und ausprobiert zu haben. Und die Zeit haben wir uns am Montagabend zusammen mit den Teilnehmer/innen genommen (wir hatten mit max. 20 TN pro Workshop gerechnet! Am Ende waren es fast 70!).

Trotz aller Projekteuphorie: Für das nächste Jahr muß man sich überlegen, ob eine noch gezieltere und verknüpftere Social Media mit der Tagung – den Referent/innen – nicht nochmal mehr Sinn machen würde. Der Austausch von Plenum und Experten hat nur begrenzt stattgefunden und sollte im nächsten Jahr prominenter platziert werden. Die diesjährige Form der Digitalmedialisierung dieser hochkarätigen Traditionstagung, kann nur der Anfang gewesen sein. Der Ruf nach echter Partizipation – im Sinne einer Teilnehmeroientierteren Methodik und Didaktik – ist da und sollte im nächsten Jahr noch deutlicher Beachtung finden. Twitterwalls während der Präsentationen und Vorträge, Flipped Classroom Sessions, mehr interaktive Workshops (auch der Teilnehmer/innen / Stichwort. Barcamp-Sessions) und die Bandbreite digitaler, außerschulischer Bildungsmethodik können hier sinnvoll Einzug halten. Lag dieses Jahr der Schwerpunkt noch auf einer Konferenzinternen Kommunikationsstrukltur, so kann im nächsten Jahr auch der Öffentlichkeitsaspekt intensiv ausgebaut werden – Partizipation von Innen und Außen! Die Möglichkeiten sind so extrem vielfältig… ich hätte sehr viel Bock das alles uvm auszuprobieren. An dieser Stelle noch einmal Lob und Dank an das gesamt Team (BPB und alle anderen) – Geile Arbeit!

Ansonsten hatte die Konferenz wirkliche Vortrags-highlights zu bieten: Gil Yaron, Zahi Alawi, Anita Breuer und Jan-Hinrik Schmidt, haben für mich klar hervorgestochen. Wer Bock hat sich das Blog nicht nur anzuschauen, sondern auch noch einmal kritisch zu betrachten, der findet das Gesamtwerk hier. Über Rückmeldungen würde ich / würden wir uns sehr freuen.

P.S. Ich fordere eine USB 3.0 Schnittstelle an Guidos Hinterkopf! Das wäre mal ein Downloadbereich…

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