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Eurovision „Click-Contest“ – von der Peer-Reichweite und politischer Jugendbildung

Was passieren kann, wenn Jugendliche sich mit ihren „Freunden“ über Politik unterhalten, das haben wir heute gesehen. Der Eurovision „Click-Contest“ hat für fast unglaubliche Statistiken gesorgt.

Wie es dazu kam:

58 Jugendliche aus 7 Ländern (Spanien, Kroatien, Tschechien, Slowenien, Deutschland, Litauen und Österrich) sind zur Zeit Gast im Europa-Haus Marienberg, um sich über nationale und europäische Politik zu unterhalten und Ideen und Auszutauschen. Die Begegnung wird im Rahmen des think europe Jugendprogramms realisiert.

Die Jugendlichen haben sich gestern, den ganzen Tag über, mit einer Analyse des politischen (gesellschaftlichen und kulturellen) Ist-Zustandes in ihren Herkunftsländern beschäftigt (hier geht es zu den Ergebnisse und der didaktischen Erläuterung). Heute ging es darum diese Ergebnisse der Analyse über die Peer-Netzwerke zu verbreiten. Es war ein Reichweiten-Test für politische Kommunikation unter Jugendlichen. Das Ergebnis dieses Tests ist durchaus beeindruckend und als klares Zeichen für das Interesse junger Menschen an politischer Partizipation zu werten. Allein das Projektblog „Backyardeurope“ hatte heute weit über 3500 Zugriffe.

Die Artikel der teilnehmenden Delegationen generierten zusammen ca. 1900 Facebook „likes“. Das eigens von den spanischen Teilnehmenden aufgesetzte Analyse Blog und die litauische Facebook-Page kamen zusammen auf weit über 600 favs,likes,und kleine Instagram Herzchen. Die Reichweite und das Interesse der Jugendlichen an dem politischen Engagement ihrer Altersgenossen in Bad Marienberg, haben uns alle überrascht. Selbst ein großes kroatisches Online Newsportal konnte nicht umhin das Projekt und die politische Auseinandersetzung der Jugendlichen prominent zu publizieren (Link wird nachgeliefert).

Am Ende steht die Erkenntnis, dass Jugendliche mit politischem Interesse Aufmerksamkeit erregen und hör- bzw. sichtbar werden können. Wie aussagekräftig Statistiken sind, wenn es um eine Einschätzung der Tiefe der Auseinandersetzung mit den Themen der jugendlichen geht, kann nur angenommen werden. Trotzdem macht das statistische Ergebnis Mut und Lust auf mehr.

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